Joshua Landhuis stellt sich der Extremherausforderung
Am Samstag, den 13. Juni 2026 nahm unser Lauftreff-Mitglied Joshua Landhuis am Megamarsch Weserbergland teil und stellte sich einer außergewöhnlichen Herausforderung: 100 Kilometer zu Fuß in 24 Stunden.
Der Megamarsch ist kein klassischer Wettkampf, sondern vielmehr eine Extremwanderung, bei der es vor allem auf Ausdauer, mentale Stärke und Durchhaltevermögen ankommt. Tausende Teilnehmende aus ganz Deutschland treffen sich dabei, um ihre eigenen Grenzen zu testen und ein ganz besonderes sportliches Abenteuer zu erleben.
Die rund 100 Kilometer lange Strecke führt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Weserberglands – mit Wäldern, Flusslandschaften, Höhenmetern und weiten Ausblicken. Start und Ziel befinden sich in Rinteln, unterwegs warten mehrere Verpflegungsstationen auf die Teilnehmenden.
Besonders herausfordernd ist dabei nicht nur die Distanz, sondern auch die Dauer: durch den Tag und die Nacht, oft mit wenig Schlaf, stetig weiterzugehen, fordert Körper und Kopf gleichermaßen. Genau das macht den Reiz des Megamarschs aus – am Ende zählt nicht die Zeit, sondern das Ankommen.
Der Megamarsch steht dabei auch für Gemeinschaft und gegenseitige Motivation, denn viele Teilnehmende erreichen das Ziel nur dank Unterstützung untereinander und einer starken mentalen Leistung.
👉 Im folgenden Bericht schildert Joshua seine persönlichen Eindrücke, Erlebnisse und Herausforderungen auf den 100 Kilometern durch das Weserbergland:
Mein Megamarsch – 100 Kilometer bis ins Ziel
Ich bin meinen ersten Megamarsch um 15:00 Uhr gestartet und habe die 100 Kilometer nach 23 Stunden erfolgreich absolviert.
Es war ein spannendes und intensives Erlebnis, innerhalb von 24 Stunden eine so lange Strecke zu wandern. Die Route führte mich von Rinteln in Richtung Hameln über viele Anstiege und später teilweise nachts entlang der Weser – eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Megamarsch war für mich eine echte Herausforderung. Ab Kilometer 56 bekam ich Blasen, und spätestens bei 60 und 70 Kilometern stand ich sogar zweimal kurz davor, den Marsch abzubrechen. Die Schmerzen in den Füßen wurden immer stärker.
Trotzdem habe ich mich Schritt für Schritt weitergekämpft, weil ich dieses Erlebnis unbedingt bis zum Ende durchziehen wollte. Ich bin dabei wirklich an meine körperlichen und mentalen Grenzen gekommen.
Mein Fazit:
Ich würde auf jeden Fall irgendwann noch einmal einen Megamarsch machen – auch wenn man danach das Gefühl hat, dass wirklich nichts mehr geht. Aber ich bin stolz, dieses Erlebnis geschafft zu haben.
Der Lauftreff Hofgeismar gratuliert Joshua zu dieser beeindruckenden Leistung und ist stolz auf seinen Einsatz, seinen Kampfgeist und das erfolgreiche Finish dieser außergewöhnlichen Herausforderung! 💪
Bilder LT Hofgeismar: Klick

