Am Samstag, den 28. März 2026, machten sich Esther, Martina, Nadine, Tanja, Heike und Karolin aus unserem Lauftreff auf den Weg nach Hamburg, um am Mammutmarsch über 30 Kilometer teilzunehmen. Schon die Anreise zeigte: Dieser Tag sollte nicht ganz alltäglich werden.
Anreise mit Hindernissen
Eigentlich wollten wir ganz entspannt mit dem ICE nach Hamburg fahren. Doch eine Woche vor dem Mammutmarsch wurde unser Zug kurzerhand gestrichen. Also umbuchen – auf die Österreichische Bahn. Abfahrt sollte um 5:44 Uhr ab Kassel‑Wilhelmshöhe sein.
In der Nacht vor der Abreise kam dann die nächste Überraschung: Unser Zug stand wegen eines Polizeieinsatzes in Nürnberg fest und sollte deutlich verspätet in Kassel ankommen. Kurze Lagebesprechung, dann war klar: Plan B muss her!
Also ab ins Auto – spontan mit zwei Fahrzeugen nach Hamburg. Zum Glück lief die Fahrt problemlos. Wir kamen gut durch, parkten unsere Autos am Hotel und machten uns direkt auf den Weg zum Start.
Organisation & Start
Die Organisation vor Ort war gut geregelt. Alles lief ruhig, übersichtlich und ohne unnötige Wartezeiten. In unserem gebuchten Startfenster ging es pünktlich los – so wünscht man sich das.
Die Strecke – einmal quer durch Hamburg
Die 30‑km‑Strecke führte uns komplett durch das Hamburger Stadtgebiet (siehe Karte). Vom Startpunkt ging es durch verschiedene Stadtteile, entlang der Elbe und quer durch die Stadt zurück ins Ziel.
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„Die 30‑km‑Strecke des Mammutmarsches Hamburg – quer durch die Stadt“
Für Füße und Gelenke war das durchaus eine Herausforderung. Zwischendurch hat es ein paar Mal leicht geregnet, was aber gut auszuhalten war und der Stimmung keinen Abbruch tat.
Verpflegung & Ziel
Unterwegs konnten wir uns an zwei Verpflegungsstationen stärken. Nach insgesamt 6,5 Stunden inklusive Pausen erreichten wir gemeinsam das Ziel – glücklich und stolz.
Unser Fazit
Unterm Strich war der Mammutmarsch Hamburg ein erfolgreicher und schöner Tag. Hamburg ist und bleibt immer eine Reise wert.
Aber ganz ehrlich: Die reine Stadt‑ und Asphaltstrecke hat uns nicht völlig überzeugt.
Landschaftlich fühlen wir uns auf unseren heimischen Wegen deutlich wohler – ob auf dem Habichtswaldsteig, Grimmsteig, im Solling, auf dem Schmetterlingssteig oder im Diemeltal. Dort haben wir einfach mehr Natur, mehr Abwechslung und mehr Wandergefühl.
Trotzdem bleibt: Ein tolles gemeinsames Erlebnis, eine spannende Herausforderung – und definitiv eine Erinnerung, die bleibt.
Titelfoto: LT Hofgeismar

